Was Sie wissen sollten

Fragen & Antworten
der Freunde und Bekannten

 

Antworten:

Was ist Krebs eigentlich?

Unsere Körperzellen arbeiten nach einem bestimmten Plan. Wenn nun eine Körperzelle plötzlich nicht mehr funktioniert, heißt dies, daß sie nicht zu einer richtig arbeitenden Zelle heranreift. Sie bildet viele Tochterzellen ihrer Art, wuchert und entwickelt sich zu einem Krebsgewebe oder Tumor. Der Tumor wächst ungeordnet in die Organe ein und zerstört sie mit der Zeit. Krebszellen reagieren empfindlicher auf Zellgifte als gesunde Zellen. Darauf beruht der Erfolg der Strahlen -und Chemotherapie. [zurück zum Index]

Ist Krebs ansteckend?

Nein, Krebs ist nicht ansteckend. [zurück zum Index]

Wie sinnvoll ist eine naturheilkundliche oder homöopathische Behandlung?

Eine solche Behandlung ist als begleitende und unterstützende Maßnahme sehr sinnvoll. Erfahrungen zeigen, daß die Nebenwirkungen einer Chemotherapie oft deutlich vermindert werden (z.B. weniger Übelkeit, mehr Appetit, weniger Probleme mit Darm und Schleimhäuten) und sich das Allgemeinbefinden bessert. Allerdings bietet nach unserer Einschätzung eine naturheilkundliche/ homöopathische Behandlung auf keinem Fall eine Alternative zur Operation/Chemotherapie/ Bestrahlung. Bitte beachten Sie auch, daß Sie unbedingt das Ärzteteam informieren, falls Sie sich für eine zusätzliche Behandlungsmethode entscheiden. [zurück zum Index]

 

Warum fallen bei der Chemotherapie die Haare aus?

Krebszellen sind in der Regel schnell wachsende Zellen. Die Medikamente einer Chemotherapie zerstören alle schnell wachsenden Zellen, somit leider aber nicht nur die Krebszellen, sondern auch gesunde schnellwachsende, wie z.B. die Haarzellen, die Blutzellen und die Schleimhautzellen. [zurück zum Index]

Wachsen die Haare nach der Chemotherapie wieder nach?

Ja, die Haare wachsen nach der Therapie wieder nach. [zurück zum Index]

Soll ich auf die Angehörigen eines krebskranken Kindes aktiv zugehen oder sie eher in Ruhe lassen?

Grundsätzlich gilt, daß Anteilnahme gut tut.
Die Angehörigen sind in dieser schweren Zeit oft isoliert, das Umfeld wendet sich aus Unsicherheit und Angst ab und vermeidet es, über das kranke Kind zu sprechen.

Gehen Sie auf Eltern und Geschwister zu, seien Sie aber bitte vorsichtig mit gutgemeinten Ratschlägen oder Lebensweisheiten. Es genügt meist, Interesse zu zeigen und einfach zuzuhören.
Falls die Familie zeitweilig wirklich keinen Kontakt wünscht, wird sie Ihnen dies auch mitteilen. [zurück zum Index]

Wie kann ich den Eltern eines krebskranken Kindes helfen?

Sie können helfen, indem Sie ihnen das Gefühl vermitteln, für sie da zu sein.
Fragen Sie sie einfach, auf welche Weise Sie sie unterstützen können.

Oft sind es alltägliche Dinge, die durch den veränderten Lebensrythmus
und die permanente Anstrengung kaum mehr bewältigt werden können:
Einkaufen, Kochen, Betreuung der Geschwisterkinder, Transport zum Krankenhaus usw.
Eltern benötigen in dieser extremen Belastungsphase »Auszeiten«;
vielleicht können Sie ihnen dazu verhelfen.
10 Tipps, wie Sie Ihr Mitgefühl zeigen und helfen können

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Wie kann ich den Geschwistern eines krebskranken Kindes helfen?

Schenken Sie ihnen Zeit und Aufmerksamkeit. Verbringen Sie beispielsweise einen Nachmittag oder Abend mit Ihnen, gehen Sie in den Tierpark oder ins Kino, laden Sie sie zu ihrem Lieblingsessen ein, spielen Sie mit Ihnen, rufen Sie sie an usw. Aber: Es liegt nicht in Ihrer Hand, ob Ihre Hilfsangebote angenommen werden.
10 Tipps, wie Sie Ihr Mitgefühl zeigen und helfen können

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